Abiturprüfung 2004

 

 

Fach: Rechnungswesen


(3. Prüfungsfach)

 

 

1. Prüfungsvorschlag

 

 

 

 

 

 

 

Gemeinsamer Prüfungsvorschlag von

OSZ Bürowirtschaft und Verwaltung,                                   06 B 02
OSZ Handel I,                                                                         02 B 04
OSZ Recht,                                                                              04 B 02
OSZ Verkehr, Wohnungswirtschaft, Steuern,                     07 B 03
OSZ Wirtschaft und Sozialversicherung,                             09 B 03


1.             Aufgabe                                                                                          33 Bewertungseinheiten

 

Die Strickmaschinenfabrik Hans Schlaufe e.K., Fulda, weist in der beigefügten Ergebnistabelle für das vergangene Quartal die Salden der Geschäftsbuchführung (z.T. zusammengefasst) aus. Außerdem liegen noch folgende Angaben vor:

·      In den Löhnen und Gehältern ist für das vorangegangene Quartal eine Lohnnachzahlung von 24.300,00 EUR enthalten. Beim Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung entspricht das einem Betrag von 4.860,00 EUR.

·      In dem Betrag der Gewerbesteuer ist eine Steuernachzahlung für das vergangene Quartal in Höhe von 16.200,00 EUR enthalten.

·      Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind in voller Höhe kostenwirksam.

·      Die kalkulatorischen Abschreibungen betragen 40.000,00 EUR.

·      Die kalkulatorischen Zinsen werden mit 11.500 EUR angesetzt.

·      Kalkulatorischer Unternehmerlohn: 10.000,00 EUR

1.1.        Vervollständigen Sie die Ergebnistabelle (siehe Anlage 1). Geben Sie das neutrale Ergebnis, das
Betriebsergebnis und das Gesamtergebnis an.

1.2.        Welche Ursachen kann die relativ hohe Bestandsveränderung haben? Nennen Sie zwei Aspekte.

1.3.        Erläutern Sie an drei Merkmalen Gründe für die unterschiedlichen Höhen der bilanziellen und kalkulatorischen Abschreibungen.

1.4.        Für die Strickmaschine „Knittex“ wurde bisher ein Listenverkaufspreis von 350,00 EUR (netto) erzielt. Aufgrund der Konkurrenzsituation wird die Maschine zukünftig nur noch für 300,00 EUR zu verkaufen sein.

Die Geschäftsleitung möchte aber den bisher mit diesem Produkt erzielten Gewinn von 20,00 EUR pro Stück sowie die anderen Zuschlagssätze unbedingt beibehalten.
Aus der Kosten- und Leistungsrechnung liegen folgende Angaben vor:

·      Normalzuschlagsätze:            MGK-Zuschlagssatz                                 8 %
                                             FGK-Zuschlagssatz                                80 %
                                             VwGK-Zuschlagssatz                               9 %
                                             VtGK- Zuschlagssatz                                6 %

·      Fertigungslöhne:                     50,00 EUR pro Stück

·      Den Kunden wird 10 % Rabatt eingeräumt und sie nehmen üblicherweise 3 % Skonto in Anspruch.

1.4.1.            Zu welchem Preis (netto) darf die Einkaufsabteilung das Fertigungsmaterial für eine Strickmaschine höchstens einkaufen? (Ergebnisse auf 2 Nachkommastellen runden)

1.4.2.            Bei der Nachkalkulation wird festgestellt, dass der Zuschlagssatz für die Verwaltungsgemeinkosten
7 % beträgt.
Erläutern Sie, ob es sich hierbei um eine Kostenüberdeckung oder Kostenunterdeckung handelt und wie diese mit dem Umsatzergebnis verrechnet wird.

1.4.3.            Nennen Sie zwei mögliche Ursachen, die zu dieser Kostenveränderung in der Kostenstelle Verwaltung geführt haben können.

 

 

Seite 2

 
 


Abitur 2004/Rechnungswesen 1/Seite 1 von 5


2.             Aufgabe                                                                                          33 Bewertungseinheiten

 

Das Unternehmen Star-Sound Hi-Fi GmbH ist Hersteller hochwertiger Hi-Fi-Anlagen und beliefert direkt den Einzelhandel. In einem selbständig abrechnenden Teilbetrieb wird ausschließlich das Hi-Fi-Gerät „Star-XL“ produziert. Die Anlage war lange Zeit sehr gefragt. Auf Grund eines Konkurrenzangebotes geht allerdings in letzter Zeit die Nachfrage zurück.

Aus dem letzten Abrechnungszeitraum sind folgende Daten verfügbar:

Verkaufserlöse netto (€)

400.000,00

Produziert und verkauft (Stück)

800

Variable Kosten pro Periode (€)

144.000,00

Fixkosten (€)

357.000,00

Kapazität (Stück)

2.000

 

2.1.        Errechnen Sie mit Hilfe der obigen Daten den Stückdeckungsbeitrag, den Deckungsbeitrag, das Betriebsergebnis und die Gewinnschwelle.

2.2.        Um die Kapazität besser auslasten zu können, sucht das Unternehmen nach weiteren Absatzmöglichkeiten für Star-XL. Bei der Supermarktkette „LiDi“ ist man fündig geworden. LiDi will dauerhaft eine noch nicht festgelegte höhere Stückzahl abnehmen, um den Endverbrauchern das Gerät zu einem Preis von 400,00 € anbieten zu können. Der Verkaufspreis (netto) an LiDi darf allerdings nur 250,00 € pro Stück betragen.

2.2.1.            Sollte der Auftrag angenommen werden? Begründen Sie Ihre Antwort mit Zahlen.

2.2.2.            Welches Problem ergibt sich für die Star-Sound-Hi-Fi GmbH bei Annahme des Auftrags?

2.3.        Das Unternehmen Star-Sound Hi-Fi GmbH will sich mit dem rückläufigen Absatz nicht zufrieden geben. Um den Zeitraum bis zur Markteinführung eines verbesserten konkurrenzfähigen Nachfolgeproduktes zu überbrücken, werden folgende Alternativen diskutiert:

Alternative A:
Der Verkaufspreis des aktuellen Produkts Star-XL wird um 20 % gesenkt. Die Marketingabteilung prognostiziert für diesen Fall eine Kapazitätsauslastung von 70 %.

Alternative B:
Das Produktionsprogramm wird um eine im Design höherwertige Geräteversion erweitert. Die neue Geräteversion kann parallel zu Star-XL auf den bisherigen Produktionsanlagen hergestellt, die Maßnahme kurzfristig durchgeführt werden. Durch den Einsatz höherwertiger Materialien bei dieser Version ist aber mit einem Anstieg der Materialeinzelkosten um 45,00 € pro Stück zu rechnen. Darüber hinaus soll der neuen Anlage zur Verkaufsförderung ein CD-Set beigelegt werden, für das ein Einkaufspreis von 30,00 € (netto) anzusetzen ist. Die Anlage kommt als „High-Star-Set“ zum Preis von 500,00 € zu den Händlern.
Das bisherige Gerät Star-XL wird weiter produziert und zu einem um 15 % reduzierten Verkaufspreis vertrieben. Folgende Produktions- und Absatzzahlen werden in diesem Fall erwartet:

Star-XL:                              1.000 Stück pro Periode
High-Star-Set:                     500 Stück pro Periode.

2.3.1.            Berechnen Sie mit Hilfe der Deckungsbeitragsrechnung für beide Alternativen das Betriebsergebnis.

2.3.2.           

Seite 3

 
Für welche Alternative soll sich das Unternehmen entscheiden? Begründen Sie Ihre Antwort mit zwei Argumenten.

Abitur 2004/Rechnungswesen 1/Seite 2 von 5

Fortsetzung Aufgabe 2:

2.4.        Für die Zukunft plant das Unternehmen, auf den vorhandenen Fertigungsanlagen Hi-Fi-Geräte in verschiedenen Preisklassen zu produzieren, um die Absatzmöglichkeiten auszuweiten. Das Gerät Star-XL bleibt optisch unverändert und wird mit einfacheren Bauteilen bestückt. Es wird deutlich im Preis reduziert, in „Star-XL Classic“ umbenannt und als Einsteigermodell zu einem günstigen Preis angeboten. Wegen der guten Erfahrungen mit dem High-Star-Set soll es leicht verändert als Mittelklassemodell weiter im Programm geführt werden. Nach oben soll das Produktionsprogramm durch das neue Spitzenmodell „Elegance-Star“ abgerundet werden.

Alle drei Anlagen durchlaufen bei der Fertigung einen Maschinenplatz, dessen Kapazität auf 200 Stunden pro Periode begrenzt ist.

Folgende Daten liegen der Planung zu Grunde:

Gerät

Verkaufspreis
(€ pro Stück)

Variable Kosten
(€ pro Stück)

Produktionszeit
(Minuten pro Stück)

Maximal absetzbar (Stück pro Periode)

Star-XL Classic

          348,00

          158,00

              6

         1.200

High-Star-Set

          490,00

          220,00

              7

            600

Elegance-Star

          695,00

          389,00

            10

            400

2.4.1.            Bestimmen Sie mit Zahlen begründet die Rangfolge, in der die drei Geräteversionen im Absatz zu fördern sind.

2.4.2.            Ermitteln Sie auf Grundlage der Ergebnisse zu 2.4.1 das optimale Produktionsprogramm.

 

 

3.             Aufgabe                                                                                          34 Bewertungseinheiten

 

Für Georg Witzig e.K. soll der Jahresabschluss für das Kalenderjahr 2003 erstellt werden. Er betreibt ein mittelständiges Unternehmen zur Produktion von Festartikeln. Witzig erstellt eine so genannte „Einheitsbilanz“ unter dem geringst möglichen Gewinnausweis.

Bearbeiten Sie die nachfolgenden Aufgabenstellungen! Es müssen konkrete Zahlenwerte bestimmt werden. Alle Rechenwege müssen eindeutig nachvollziehbar sein. Ihre Ausführungen müssen begründet werden und in vollständigen Sätzen formuliert werden.

3.1.        Witzig hat im Januar 2003 Faschingsartikel an den Einzelhändler Mannheim im Wert von  brutto 17.980,00 € verkauft (Umsatzsteuersatz 16 %). Im Dezember 2003 erfährt  er, dass gegen Mannheim ein Insolvenzverfahren mangels Masse abgelehnt worden ist.

3.1.1.            Nehmen Sie die erforderliche Buchung zum 31. Dezember 2003 vor.
Hinweis: Die Angabe von Kontennummern ist nicht erforderlich.

3.1.2.            Wie und in welcher Höhe wirkt sich die unter 3.1.1 durchgeführte Buchung auf den Erfolg von Georg Witzig aus?

 

Seite 4

 

Abitur 2004/Rechnungswesen 1/Seite 3 von 5

Fortsetzung Aufgabe 3

3.2.        Witzig hat am 25. Mai 2003 eine Frankiermaschine erworben. Der in Rechnung gestellte Kaufpreis beträgt 1.250,00 € zuzüglich 16 % Umsatzsteuer. Witzig überweist den Betrag unter Abzug von 2 % Skonto. Für die Lieferung der Maschine fallen zusätzlich 17,40 € (brutto, Umsatzsteuersatz 16 %) Transportkosten an, die Witzig bar bezahlt. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt acht Jahre.

3.2.1.            Ermitteln Sie in einer übersichtlichen Darstellung die Anschaffungskosten der Frankiermaschine.

3.2.2.            Bestimmen Sie begründet den Wertansatz der Frankiermaschine zum 31. Dezember 2003.

3.2.3.            Wie wirkt sich dieser Wertansatz auf den Erfolg von Witzig aus?

3.3.        Laut Inventur befinden sich 60 „Harry-Potter-Kostüme“ auf Lager, die bislang mit den Herstellkosten  in Höhe von 25,00 € je Stück erfasst sind.  Es ist davon auszugehen, dass diese Faschingskostümierung kaum noch nachgefragt werden wird. Der Wert beträgt daher am Bilanzstichtag lediglich 17,00 € je Stück. Es ist  von einer dauernden Wertminderung auszugehen.

3.3.1.            Bestimmen Sie begründet den Bilanzansatz der Kostüme zum 31. Dezember 2003.

3.3.2.            Wie wirkt sich die getroffene Bewertungsentscheidung auf den Erfolg von Witzig aus?

3.4.        Georg Witzig hat am 20. Dezember 2003 einen betrieblichen Pkw für 17.800,00 € zuzüglich 16 % Umsatzsteuer veräußert. Die Anschaffungskosten haben 25.300,00 € betragen, die Wiederbeschaffungskosten betragen 26.500,00 €, der Restbuchwert am Verkaufstag nach zeitanteiliger Abschreibung lag bei 16.192,00 €.

Ermitteln Sie begründet, ob und gegebenenfalls wie sich der Verkaufsvorgang auf den Erfolg des Unternehmens auswirkt.

3.5.        Laut Inventur befinden sich im Vorratsvermögen von Witzig 1.200 Pappnasen. Witzig wendet zulässigerweise das gewogene Durchschnittswertverfahren an. Es liegen folgende Informationen vor:

Datum

Vorgang

Menge
(Stück)

Herstellungskosten
(€ je Stück)

01.01.03

Anfangsbestand

950

0,15

15.02.03

Zugang

450

0,17

17.06.03

Zugang

250

0,16

12.11.03

Zugang

250

0,14

 

Bestimmen Sie den Wert des Vorratsvermögens nach dem gewogenen Durchschnittswertverfahren! (Auf zwei Nachkommastellen runden)

3.6.        Das Durchschnittswertverfahren ist zulässig, obwohl es mit einem allgemeinen Bewertungsgrundsatz nicht in Einklang steht.

3.6.1.            Um welchen Bewertungsgrundsatz handelt es sich?

3.6.2.            Warum gestattet der Gesetzgeber das  Durchschnittswertverfahren  trotzdem?

3.7.        Ein weiterer allgemeiner Bewertungsgrundsatz ist der Grundsatz der periodengerechten Erfolgsermittlung.

3.7.1.            Erläutern Sie diesen Grundsatz kurz in allgemeiner Form!

3.7.2.           

Seite 5

 
Bilden Sie – bezogenen auf die Jahresabschlusserstellung von Georg Witzig e.K. – ein konkretes Beispiel, bei dem der Grundsatz der periodengerechten Erfolgsermittlung Anwendung findet.  Bilden Sie zu Ihrem Beispiel den erforderlichen Buchungssatz.

Abitur 2004/Rechnungswesen 1/Seite 4 von 5


Abitur 2004

Rechnungswesen: Aufgabe 1

Anlage 1

 

 

Rechnungskreis I

Rechnungskreis II

Gewinn- und Verlustrechnung

unternehmensbezogene
Abgrenzungen

kostenrechnerische
Korrekturen

Betriebsergebnisrechnung

Konto/Vorgang

S

H

S

H

S

H

S

H

Umsatzerlöse

 

980.000

 

 

 

 

 

 

Bestandsveränderungen Fertigerzeugnisse

 

78.000

 

 

 

 

 

 

Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens

 

2.000

 

 

 

 

 

 

Aufwendungen für Rohstoffe

245.000

 

 

 

 

 

 

 

Aufwendungen für Hilfs- u. Betriebsstoffe

65.000

 

 

 

 

 

 

 

Löhne und Gehälter

204.400

 

 

 

 

 

 

 

Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung

40.880

 

 

 

 

 

 

 

Abschreibungen auf Sachanlagen

51.000

 

 

 

 

 

 

 

Verluste aus Wertpapieren des Umlaufvermögens

3.000

 

 

 

 

 

 

 

Zinsaufwendungen

9.500

 

 

 

 

 

 

 

Gewerbesteuer

20.850

 

 

 

 

 

 

 

Sonstige betriebliche Aufwendungen

64.000

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Summe

703.630

1.060.000

 

 

 

 

 

 

Ergebnis

 

 

 

 

 

 

 

 

Kontrollsumme

 

 

 

 

 

 

 

 

Abitur 2004/Rechnungswesen 1/Seite 5 von 5


Erwartungshorizont zu Prüfungsvorschlag 1

Aufgabe

Kurs

Erwartungshorizont

Anforderungsbereich

Bewertungseinheiten

Aufgabe 1

1.1

GRW 3

Sachliche Abgrenzungen in der Ergebnistabelle durchführen
Kalkulatorischen Unternehmerlohn einbeziehen
Betriebsergebnis und Gesamtergebnis berechnen
Das neutrale Ergebnis als Zusammenfassung der unternehmensbezogenen Abgrenzungen und der kostenrechnerischen Korrekturen ermitteln

II

I
I
II


11

1
2
1


1.2

GRW 3

Zwei Ursachen für die Bestandsmehrung bei den Fertigerzeugnissen nennen

I

2

1.3

GRW 3

An drei Merkmalen die unterschiedliche Höhe von kalkulatorischen und bilanziellen Abschreibungen erläutern

II

3

1.4.1

GRW 3

Rückwärtskalkulation:
Ermittlung von Ziel- und Barverkaufspreis (vom Hundert) sowie der Selbstkosten
Ermittlung der Herstellkosten (auf Hundert)
Ermittlung der Fertigungsgemeinkosten (vom Hundert) und der verbleibenden Materialkosten
Ermittlung der maximalen Anschaffungskosten für Fertigungsmaterial bei gegebenen Zuschlagssätzen


I

II
I

III


3

2
2

2

1.4.2

GRW 3

Begründen, dass eine Kostenüberdeckung vorliegt
Verrechnung der Kostenüberdeckung mit dem Umsatzergebnis erläutern

II
III

1
1

1.4.3

GRW 3

Nennen zweier Ursachen, die zu einer Kostenüberdeckung führen können

I

2

Summe Bewertungseinheiten Aufgabe 1 (Anforderungsbereich I: 12, II: 18; III: 3)

33

Aufgabe 2

2.1

GRW 3

Ermitteln von DB, db, BE und Gewinnschwelle

I

4

2.2.1

GRW 3

Ermitteln von db bei Annahme des Zusatzauftrages
Anhand der Zahlen Entscheidung für Annahme treffen, da positiver db

I
II

1
2

2.2.2

GRW 3

Problem erkennen, dass Kapazität nur für 1200 Stück reicht und Gewinnschwelle nicht erreicht werden kann
Alternativ: betriebswirtschaftliche Argumentation zulässig (z.B. möglicher Umsatzrückgang
durch günstigeren Verkaufspreis der Supermarktkette)

II
III

(II)
(III)

1
1

(1)
(1)

2.3.1

GRW 3

Alternative A:
Ermittlung von e und x bei 20 %-iger Preissenkung und auf 70% gestiegener Kapazität
Berechnung von db, DB und BE für Alternative A
Alternative B:
Berechnung von kv beim Produkt High-Star-Set, dabei Materialeinzelkosten und Anschaffungskosten als variable Kosten einordnen
Ermittlung von db und DB für High-Star-Set
Berechnung von e, db und DB für Star-XL bei 15 %-iger Preissenkung
Ermittlung von DB und BE für Alternative B


II

I

III


I
II

I


2

3

2


2
3

2

 

Fortsetzung:

Erwartungshorizont zu Prüfungsvorschlag 1

Übertrag Bewertungseinheiten Aufgabe 2

23

Aufgabe

Kurs

Erwartungshorizont

Anforderungs-bereich

Bewertungs-einheiten

2.3.2

GRW 3

Entscheidung für Alternative B treffen, da um 59.500 € höheres BE
und bessere Auslastung der Kapazität (um 100 Stück).
Anderes mögliches Argument:
Alternative A führt dazu, dass sich das Image der Star-Sound-GmbH verschlechtert, da nur ein preisreduziertes Modell angeboten wird (oder anderes Argument).

II

II

(II)

1

1

(1)

2.4.1

GRW 3

Relativen db ermitteln
Rangfolge der Produktförderung aufstellen

II
I

3
1.5

2.4.2

GRW 3

Bestimmen der Produktionsmengen für Rang I und II
Ermittlung der verbleibenden Kapazität für Rang III
Errechnung der Stückzahl für Rang III

II
II
II

2
0,5
1

Summe Bewertungseinheiten Aufgabe 2 (Anforderungsbereich I: 13,5; II: 16,5; III: 3)

33

 

Aufgabe

Kurs

Erwartungshorizont

Anforderungs-bereich

Bewertungs-einheiten

 

Aufgabe 3

 

3.1.1

GRW 1

Buchung der Forderungsabschreibung

II

2

 

3.1.2

GRW 1

Art und Höhe der Erfolgsauswirkung anführen

I

2

 

3.2.1

GRW 1

Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Kaufpreisminderung und Nebenkosten berechnen

I

3

 

3.2.2

GRW 1

Bestimmung der Abschreibungsmethode
Abschreibungsbetrag berechnen, Bilanzansatz bestimmen

II
I

2
2

 

3.2.3

GRW 1

Erfolgsauswirkung bestimmen

I

1

 

3.3.1

GRW 1

Anwendung des strengen Niederstwertprinzips
Berechnung des Bilanzansatzes

II
I

3
1

 

3.3.2

GRW 1

Erfolgsauswirkung bestimmen

I

2

 

3.4

GRW 1

Begründung der Erfolgsauswirkung als Differenz von Verkaufswert und Restbuchwert

II

4

 

3.5

GRW 1

Bilanzansatz nach Durchschnittswertverfahren ermitteln

I

3

 

3.6.1

GRW 1

Widerspruch zum Einzelbewertungsprinzip erkennen

II

1

 

3.6.2

GRW 1

Wirtschaftlichkeitsaspekt anführen

II

1

 

3.7.1

GRW 1

Grundsatz der periodengerechten Erfolgsermittlung erläutern

II

3

 

3.7.2

GRW 1

Konkretes Beispiel bilden
Buchungssatz bilden

III
III

2
2

 

Summe Bewertungseinheiten Aufgabe 3 (Anforderungsbereich I: 14; II: 16; III: 4)

34

 

Der Anforderungsbereich III in Aufgaben 1.4.1, 1.4.2, 2.2.2, 2.3.1 und 3.7.2 ist gegeben, weil die Schüler hier komplexe Zusammenhänge selbständig analysieren und erschließen müssen.

 

 

Zusammenstellung der Anforderungsbereiche und Bewertungseinheiten:

 

Anforderungsbereich

I

II

III

Summe

Aufgabe 1

12

18

3

33

Aufgabe 2

13,5

16,5

3

33

Aufgabe 3

14

16

4

34

Summe

39,5

50,5

10

100