Wann muss man zur MPU?

 

Werden Tatsachen bekannt, die Bedenken gegen die körperliche oder geistige Eignung zum Autofahren begründen, kann die Führerscheinstelle eine MPU anordnen. Wenn man durchfällt oder das Gutachten gar nicht erst vorlegt, wird der Führerschein eingezogen. Derzeit darf eine MPU gefordert werden bei:

 

·         mehreren Straftaten, die im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr stehen (zum Beispiel Unfallflucht oder Nötigung)

·         Straftaten mit hohem Aggressionspotential (zum Beispiel Raub oder auch Straßenverkehrsgefährdung)

·         wiederholtem Fahren unter Alkohol (auch schon zweimaliger Verstoß gegen die 0,5-Promille-Grenze)

·         Verdacht auf Alkoholmissbrauch (auch wenn er nicht beim Autofahren festgestellt wurde)

·         Verdacht auf harte Drogen (Besitz reicht dafür schon) oder ihr Konsum

·         Fahren unter Cannabiseinfluss

·         mehreren Verkehrsverstößen während der Probezeit (wie drei Geschwindigkeitsüberschreitungen innerhalb von anderthalb Jahren)

·         unklarem Ergebnis nach einer ärztlichen Untersuchung wegen einer Krankheit

 

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